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in Gewaltfreier Widerstand von (1.5k Punkte)
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Die Medien verzerren und bekämpfen unsere Bewegung. Welche kreativen Lösungen finden wir, um möglichst viele Menschen, möglichst nachhaltig zu erreichen, sodass Sie trotz der miesen Manipulation der Medien ein wahrheitsgemäßes Bild von den Protesten und Initiativen im Zusammenhang mit Corona bekommen können?

6 Antworten

+5 Punkte
von (800 Punkte)

Ich denke auch, dass das Verteilen von Zeitungen sehr wichtig ist. Dabei könnte man mit den Menschen ins Gespräch kommen und sie aufklären. Viele assoziieren uns bzw. (in der Corona-Sache) kritisch denkende mit Corona-Leugnern, was schlichtweg falsch ist. Wir sollten ihnen deutlich sagen, was genau wir kritisieren.

Ich mache das immer auf eine fragende Weise (z.B. ,,Wissen Sie, warum wir in Norditalien ein Corona-Hotspot haben?'', ,,Wissen Sie, welche Menschen an, nicht mit, Corona sterben?'', ,,Was sagen Sie dazu, dass Menschen in Altenheimen wochenlang ihre Angehörigen nicht sehen durften und es ihnen sogar auf dem Sterbebett verweigert wurde, die Familie zu empfangen?'' ,,Wie schlimm war die letzte Grippewelle in Deutschland?'' etc pp.) um den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich erstmal selbst zu äußern. Dann gehe ich auf ihre Argumente ein und gebe ihnen Denkanstöße. Das wirkt weniger dogmatisch. Meiner Meinung nach ist das Dialog-Suchen sehr wichtig! Sonst wirkt man immer ein wenig wie ein resignierter Wachturm-Verteiler. 

Nebenher könnte man die Chance nutzen, die uns soziale Netzwerke geben: auf Instagram, Facebook et al tätig sein, um erstmal den eigenen Bekanntenkreis mit Posts zu erreichen. Mit Verwendung von Hashtags hat man zusätzlich eine größere Reichweite (ich bin mir selbst immer so unsicher, welche Hashtags ich benutzen sollte...) Dabei würde ich aber eine klare Trennlinie zu wirklich sehr skurril anmutenden Theorien ziehen und Begriffe wie ,,Bill Gates will uns alle zwangsimpfen'' etc. vermeiden. Unabhängig davon, ob man es selbst für möglich hält. Das würde uns noch mehr in die ,,Verschwörungstheoretiker-Ecke'' drängen. 

Ich habe mir die 127 kritischen Stimmen (nichtohneuns.de/virus/) ausgedruckt und in einen Schnellhefter gepackt - auch damit könnte man die Aufklärungsarbeit betreiben, denn man hat die Aussagen der Wissenschaftler schnell zur Hand und kann sie den Menschen gleich vor Ort und an der Stelle präsentieren. Einige wissen nämlich gar nicht, dass es nicht nur unser veganer Koch ist, der an Corona etwas auszusetzen hat. Mit ein bisschen Glück haben sie von Streeck etwas gehört... 

Was auch immer gut ist - Zeitungsartikel, die negativ oder einfach falsch über uns bzw. die Demos berichten, herauspicken und korrigieren. Anschließend (korrigiert) posten. 

Und wie oben bereits erwähnt: selbst zeigen statt auf die mediale Berichterstattung zurückzugreifen. 

von (110 Punkte)
+1
"Meiner Meinung nach ist das Dialog-Suchen sehr wichtig! Sonst wirkt man immer ein wenig wie ein resignierter Wachturm-Verteiler."   
Sehr richtig. Ich erlebe es auch im Kollegen-Kreis, die Darstellungen der Mainstreammedien werden schon lange nicht mehr geglaubt, jedenfalls nicht alles. Sehr viele Zweifel. Was die meisten aber noch nicht wissen: sie sind nicht allein. Die meisten haben von den Aktionen, Spaziergängen und Demos noch nichts gehört.
Wie bringt man die Zeitung an Interessierte? Zum Beispiel in Give-Boxen auslegen.
Da werden sie schnell mitgenommen. Hoffentlich auch gelesen.
+3 Punkte
von (670 Punkte)

Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass unsere Zeitung Demokratischer Widerstand ein gutes Mittel ist, das sich auch bis dato gut bewährt hat. Die Seiten mit den Berichten von den Kundgebungen waren und sind im Grunde die besten und wichtigsten!

von (660 Punkte)
+2
Hallo Anselm - Ron aus Freiburg
die Zeitung ist klasse und geht bei uns weg wie die morgendlichen "Weckle" das war auf jeden Fall der richtige Schritt - das gedruckte Wort ist immer noch mächtig. Wir bauen gerade eine Internetseite für die Freiburger Gruppe auf, dort werden wir unsere Videos und Aktionen aber auch andere bedeutende Nachrichten posten - wenn wie in den letzten Tagen geschehen - die Videos bei Youtube gelöscht werden. Die Zeitung Demokratischer Widerstand könnte auch mehr über die einzelnen Ortsgruppen kurz berichten - dass kann dann bei den jeweiligen Lesern im Ort mehr Akzeptanz erzeugen und auch eine gewisse Legitimation attestieren.
Unsere Internetseite wird als Worldpress Seite ins Netz gehen - wir haben unsere eigenen Server - mal sehen ob wir auch angegriffen werden. Wenn wir fertig sind können wir diese Seite natürlich als ( Sven nannte es Child Theme ) zur Verfügung stellen. Dann haben wir zwei Optionen - Svens Template und unsere: Wir wollen ja unsere Organisation hier ausbauen und so bauen wir auch die Seite auf - d.h. es gibt Unterpunkte wo wir Demokraten suchen die helfen können - Messebau - Video - Tontechnik - Gastro - Sicherheit usw. Diese Unterpunkte werden wir alle bedienen und so könnte es für die einzelnen Ortsgruppen eine Erleichterung sein. Auch werden wir uns mit unsere Anwälten aber auch der Polizei kurzschliessen um die Veranstaltungen möglichst reibungslos ablaufen zu lassen - das klappt gerade ganz gut. Gruss Ron
von (170 Punkte)
Ich sehe es auch so, dass eine Zeitung aktuell besser den Empfänger erreicht als Online-Medien, deren Verbreitung - wenn nicht Mainstream-konform - (psychologisch-taktisch) unterdrückt wird.
Allerdings ist die Zeitung leider nur Zielgruppen- (5%?) und nicht massentauglich. Feedback, das ich für die Zeitung bekommen habe, war "linksradikal  (RAF)" und "rechtsrafikal". Das ist für mich auch verständlich, denn durch die immer weitere Einschränkung des öffentlichen Debattenraums in den letzten Jahrzehnten ist auch das als positiv/richtige wahrgenommene Vokabular eingeschränkt worden. Viele Menschen, die ich kenne sind begeistert über die Corona-Aufklärung der Zeitung, nicht aber über die Sprache und lehnen die Zeitung daher ab. Eine Anregung: Mir haben mal zwei Kinder Zeitungen abgenommen. Wie wäre es mit einer Sonderausgabe für Schulen?
+2 Punkte
von
Ihnen Mitschnitte von unseren Kundgebungen zeigen. So kann sich jeder selbst ein Bild machen.

Hier ein Beitrag aus Dresden:
https://youtu.be/-Bywsb1Qz9A
von (230 Punkte)
+1
Auf welchen Wegen könnte man Kungebungs-Mitschnitte an möglichst *viele* Leute bringen?
von (100 Punkte)
+1
Extra Reiter auf eurer Website "Videos" oder "Filme"  (neben Bilder) wo man dann direkt auf Youtube Videos von Kundgebungen oder Interviews der Demonstranten kommt.

In eurem Newsletter darauf hinweisen

über Kenfm, Rubikon usw, die eine relativ große Reichweite haben

Darauf in der Zeitung hinweisen

Mehr fällt mir nicht ein. Viele Grüße
von (1.3k Punkte)
- Hashtags auf Youtube wären eine Möglichkeit   #hygienedemo-Stuttgart  #hygienedemo-München #hygienedemo-Berlin  usw.

- Youtube Playlisten. Für jede Ortschaft eine Playlist mit guten Links.   z.B: machen Kameratoms gute Interviews und Berichte  https://www.youtube.com/user/hanprod3000/videos
Auch die jeweiligen Veranstalter der Demo's haben gute Video  (z.B. Querdenken Livestream  3 Stunden)  https://www.youtube.com/watch?v=VIgVIj4vINE
+1 Punkt
von (240 Punkte)

Auf http://www.martinlejeune.de bemühe ich mich, verschiedene Stimmen zu Wort kommen zu lassen, zuletzt ein Interview mit Ken Jebsen.

Auf https://www.youtube.com/user/lejeunemartin/videos findet sich u. a. ein Gespräch mit Anselm Lenz.

von (1.5k Punkte)
Dankeschön. Ich habe beide gesehen sehr informativ!
+1 Punkt
von (830 Punkte)
Ich kann nur darauf hinweisen wer nicht offen für andere perspektiven ist wird immer eine Argumentation finden um es sich anders zu erklären. ( kognitive Dissonanz )

Man sollte vorallem immer gesichtswahrend diskutieren sonst werden widerstände gegen kritischen

Argumentationen zu riesig ! Selbst wenn man hart angegangen wird !!

“ je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, umso mehr hast sie diejenigen die sie aussprechen.” George Orwell

Weiterhin ist es immer schwer einzuschätzen wo das gegenüber seine Gedanken hat und man muss da schauen das man einfach versucht schluessige kritische Quellen gut wiederzugeben oder auf sie aufmerksam zu machen.

Beispiel:

Wieso macht die ganze welt den Lockdown da muss was dran sein ...

—>( Verweis: für ein einfaches Leben ) auf :

Markus Krall, Dirk Müller, ernst Wollff ( um die wirtschaftliche Perspektive aufzuzeigen bei der meiner Meinung nach die Antwort liegt !)

lg Daniel
+1 Punkt
von (4.5k Punkte)
Auch wenn es oftmals noch so ernüchternd ist, mit möglichst vielen Menschen reden und Aufklärungsarbeit leisten!
von (2.4k Punkte)
Mit allen reden, die man kennt. Zum Nachdenken und nachforschen antriggern. Bei positiver Resonanz auf Corona-Kritik Zeitung übergeben. So habe ich die letzten Wochen am meisten erreichen können.
Wir dürfen nicht vergessen, dass die meisten Menschen sich bis jetzt noch nie in einer Widerstandssituation befunden haben. Sie haben Angst und ziehen sich zurück. Am Besten wären diese Menschen im Theater, bei Veranstaltungen oder Konzerten zu erreichen, irgendetwas positives.
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